(1) Ein Jäger aus Kurpfalz, der reitet durch den grünen Wald, er schießt das Wild daher, gleich wie es ihm gefallt.

:: Juja, juja, gar lustig ist die Jägerei all hier auf grüner Heid, all hier auf grüner Heid::

(2) Auf sattelt mir mein Pferd und legt darauf den Mantelsack, so reit ich hin und her als Jäger aus Kurpfalz.

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(3) Wohl zwischen seine Bein, da muss der Hirsch geschossen sein, geschossen muss er sein, auf eins und zwei und drei.

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(4) Jetzt reit ich nicht mehr heim, bis dass der Kuckuck "Kuckuck" schreit, er schreit die ganze Nacht, allhier auf grüner Heid.

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Der Text ist schon seit 1763 nachweisbar (u. a. auf Fliegenden Blättern), die Melodie wurde 1807 in Schwaben aufgezeichnet. Erk-Irmer veröffentlichten es 1839, und Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb am 15.08.1843 ans seine Schwester Fanny Hensel: "Das ist das pfälzische Nationallied..., das wird den ganzen Tag gesungen, von den Postillonen geblasen, von der Regimentsmusik als Ständchen gespielt, als Marsch gebraucht...,

Durch Studenten ("Allgemeines Deutsches Kommersbuch") und durch Jugendliche ("Zupfgeigenhansl") fand dieses Jägerlied größte Verbreitung.