Das Burggespenst von Schreckenstein
(Band 11)

 

Franz Schneider Verlag GmbH:

Einzelband: ISBN 3 505 07887 5 (Deckbild und Illustration Nikolaus Moras)
Sammelband 4: Frischer Wind auf Schreckenstein ISBN 3 505 07931 6

C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [Omnibus] - Paperback:

        Einzelband: ISBN 3-570-20811-7 [Nov. 2000] (Deckbild und Illustration: Silvia Christoph)

 

Das verrät uns das Cover (Schneider Buch)

"Heute Nacht bin ich dem Schlossgespenst begegnet!" berichtet schaudernd ein Gast aus dem neueröffneten Hotel Burg Schreckenstein. Die Ritter sind fassungslos. Ein fremdes Gespenst! Auf ihrer Burg! Da muss mehr dahinterstecken! Und eines Nachts sind viele unheimliche Geister unterwegs . . .

Das verrät uns das Cover (OMNIBUS)

Ein Hotel wird eingerichtet in einem Flügel der Burgschule. Gleichzeitig mit den Gästen taucht ein Schlossgeist auf, der Sachen verschwinden lässt und nachts die Burg unsicher macht. Und wer steht unter Verdacht? Natürlich die Ritter! Die Jagd auf das Burggespenst beginnt. Und bald zeigt sich, dass hier auch kriminalistischer Scharfsinn gefragt ist. Die große Geister-Grusel-Nacht bringt Erstaunliches zu Tage ...

 

Inhaltsangabe (Ottokar)"Ich interessiere mich für alte Möbel", erklärte der Schnauzbärtige freundlich - Grafik: Nikolaus Moras

Endlich sind die großen Ferien wieder zu Ende. Fröhlich reisen die Ritter an, doch die Überraschung ist groß: Mauersäge hat in seinem Trakt ein Burghotel eingerichtet! Da hat Mücke schon recht: "Allmählich fürchte ich die großen Ferien, danach gibt´s immer Überraschungen!"

Die Begeisterung bei den Rittern hält sich in Grenzen, denn was würde passieren, wenn das Hotel gut laufen würde und Mauersäge mehr Platz bräuchte - das Ende der Schule?! Skepsis stellt sich ein - zudem ist Diener Jean zur Zeit gar nicht gut auf die Ritter zu sprechen.

Doch nach dem der erste Schreck verdaut ist, lernen sie schon einige Hotelgäste kennen, so wie den rothaarigen netten Mann, den die Schreckensteiner fortan nur noch Babarossa nennen. Die Gäste gewöhnen sich an die Ritter - doch Jean bleibt bei seiner Haltung gegen die Ritter, vor allem als sich die Beschwerden der Gäste häufen, dass diverse Sachen geklaut worden sind. Jean verdächtigt die Ritter...

"Da seht ihr,was ihr angerichtet habt!" schimpfte die Dicke - Grafik: Nikolaus MorasDie allgemeine Stimmung der Gäste kann das alles nicht sehr schmälern - gerade die neuen amerikanischen Gäste sind für jeden Spaß zu haben.

Die Ritter wollen jedoch den Diebstahlsdelikten und der Stimmung von Jean auf den Grund gehen - was dazu führt, dass sie von Mauersäge, der die Gäste mittlerweile auch leid ist, einen offiziellen Auftrag bekommen, die Hotelgäste loszuwerden.

Es folgt ein Präzisionsstreich, bei dem kein Schlaf ungeschont bleibt... Mit einem Ende, mit dem die Ritter niemals gerechnet hätten..."Wir haben den Sack gemeint und den Esel getroffen!" stellte Sophie fest - Grafik: Nikolaus Moras

 

 

 

 

 

Urteil:

Das Buch fängt stark an. Die Stimmung lässt sich wunderbar einfangen, vor allem (wie immer) wenn die Rosenfelserinnen mit ins Spiel kommen. Leider ist der so wichtige Präzisionsstreich nicht gerade das, was man als nachvollziehbar halten könnte - doch etwas weit her geholt, dass sich die Gäste von Hobby Geistern verängstigen lassen... Naja, als ich das Buch das erste mal gelesen hatte, bin ich, so glaube ich, 12 gewesen, vielleicht ist das Ende für einen zehnjährigen ja noch gruselig nachzuvollziehen... Aber das soll eigentlich nur eine kleine Kritik sein..

Das fremde Gespenst taumelte, und Ottokar riß an seiner Gesichtsmaske - Grafik: Nikolaus Moras

 

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